Allgemeine Geschäftsbedingungen
Stand: 12.10.2026
§ 1 Anbieter und Geltungsbereich
Anbieter von Satzplan (satzplan.de) ist Bernhard Rauleder, Ziegelstraße 11/1, 71409 Schwaikheim, E-Mail: admin@satzplan.de („Anbieter“). Diese AGB gelten für alle Verträge über die Nutzung der App mit Verbrauchern und Unternehmern/Vereinen („Nutzer“).
§ 2 Vertragsschluss und Zugang
Mit der Registrierung beantragt der Nutzer einen Zugang. Der Vertrag über die Nutzung kommt mit der Freischaltung durch den Anbieter zustande; ein Anspruch auf Freischaltung besteht nicht. Kostenpflichtige Leistungen bestellt der Nutzer in der App unter „Lizenz“ über die Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen“; der Vertrag darüber kommt mit dieser Bestellung zustande. Der Nutzer erhält eine Rechnung per E-Mail.
§ 3 Leistungen
- Basis (Saison-Lizenz): Kader, Anwesenheit, manuelle Trainingsplanung, Feld-Editor und Übungskatalog, Vorlagen, Spieltage mit Live-Zählung, Scouting-Statistik, PDF-Ausdrucke, Offline-Nutzung.
- KI-Add-on: Automatische Trainingsplanung mit KI. Nur nach individueller Absprache und Freischaltung durch den Anbieter; es gibt keine automatische Freischaltung. Die Nutzung wird über KI-Guthaben abgerechnet (1 KI-Plan = 1 Guthaben-Einheit, eine KI-Änderung einzelner Übungen = 0,2). Gekauftes Guthaben verfällt nicht, solange der Zugang besteht; eine Auszahlung ist ausgeschlossen. Schlägt ein KI-Auftrag aus technischen Gründen fehl, wird das Guthaben erstattet.
- KI-Vorschläge sind Arbeitshilfen. Der Nutzer prüft sie fachlich und ist für die sichere Durchführung des Trainings selbst verantwortlich.
§ 4 Testphase
Nach der Freischaltung kann die App [30] Tage kostenlos genutzt werden. Die Testphase endet automatisch; es entstehen keine Kosten, wenn keine Lizenz bestellt wird.
§ 5 Preise und Zahlung
Es gelten die in der App angezeigten Preise. Als Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG weist der Anbieter keine Umsatzsteuer aus. Die Zahlung erfolgt per Überweisung oder PayPal innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung. Die Leistung (Verlängerung der Lizenz, Gutschrift des Guthabens) wird mit Zahlungseingang freigeschaltet.
§ 6 Laufzeit, keine automatische Verlängerung
Eine Saison-Lizenz gilt 12 Monate ab Zahlungseingang bzw. ab Ende einer laufenden Lizenz. Sie verlängert sich nicht automatisch; eine Kündigung ist nicht erforderlich. Nach Ablauf bleibt die App für [30] Tage voll nutzbar, danach nur noch lesend. Daten werden durch den Ablauf nicht gelöscht.
§ 7 Pflichten des Nutzers
- Zugangsdaten geheim halten; jeder Zugang ist personenbezogen.
- Personenbezogene Daten von Spielerinnen und Spielern nur eingeben, wenn dies zulässig ist (z. B. im Rahmen des Vereins- und Trainingsbetriebs); bei Minderjährigen besondere Sorgfalt.
- Keine rechtswidrigen Inhalte; keine Versuche, auf fremde Daten zuzugreifen oder den Betrieb zu stören.
§ 8 Verfügbarkeit
Der Anbieter bemüht sich um einen störungsfreien Betrieb, schuldet aber keine bestimmte Verfügbarkeit. Wartungen werden nach Möglichkeit außerhalb üblicher Trainings- und Spielzeiten durchgeführt. Die Offline-Funktion dient der Überbrückung von Verbindungsproblemen in der Halle.
§ 9 Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Nutzer in den letzten 12 Monaten gezahlte Vergütung. Im Übrigen ist die Haftung bei leichter Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
§ 10 Datenschutz und Auftragsverarbeitung
Es gilt die Datenschutzerklärung. Für die Daten der Spielerinnen und Spieler gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, der mit Annahme dieser AGB vereinbart wird.
§ 11 Sperrung und Beendigung
Der Anbieter kann einen Zugang bei schwerwiegenden Verstößen sperren. Der Nutzer kann seinen Zugang jederzeit per E-Mail löschen lassen. Bereits bezahlte Lizenzzeiträume werden bei einer Löschung auf Wunsch des Nutzers nicht anteilig erstattet, soweit gesetzlich nichts anderes gilt.
§ 12 Widerrufsrecht für Verbraucher
Verbraucher haben ein vierzehntägiges Widerrufsrecht.
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mir (Bernhard Rauleder, Ziegelstraße 11/1, 71409 Schwaikheim, E-Mail: admin@satzplan.de) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, habe ich Ihnen alle Zahlungen, die ich von Ihnen erhalten habe, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei mir eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwende ich dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie mir einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie mich von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht. Bereits verbrauchtes KI-Guthaben gilt als erbrachte Leistung.
Muster-Widerrufsformular
An Bernhard Rauleder, Ziegelstraße 11/1, 71409 Schwaikheim, E-Mail: admin@satzplan.de:
Hiermit widerrufe(n) ich/wir den von mir/uns abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung: ______
Bestellt am ______ / Rechnungsnummer ______
Name, Anschrift des/der Verbraucher(s) ______
Datum, Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier) ______
§ 13 Schlussbestimmungen
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts; zwingende Verbraucherschutzvorschriften des Staates, in dem ein Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, bleiben unberührt. Änderungen dieser AGB werden dem Nutzer mindestens sechs Wochen vorher per E-Mail mitgeteilt; widerspricht er nicht innerhalb dieser Frist, gelten sie als angenommen – darauf wird in der Mitteilung hingewiesen. Sollte eine Bestimmung unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.